Änderung des Erbrechts

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Seit dem 17.08.2015 wird gemäß der Europäischen Erbrechtsverordnung in Erbfällen das Erbrecht des Staates angewendet, in welchem der Erblasser (Verstorbener) seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Wer jedoch deutsches Erbrecht angewendet wissen will, muss eine Rechtswahl treffen, die -handschriftlich ge- und unterschrieben- wie folgt aussehen kann: „Mein letzter Wille. Ich, XX YY, geboren am … in … bestimme deutsches Erbrecht für den Fall meines Ablebens. Ort, Datum, Unterschrift“. Vorstehende Erklärung lässt sich -ebenfalls handschriftlich ge- und unterschrieben- mit weiteren testamentarischen Verfügungen verbinden. Wer sicher gehen will, dass seine testamentarischen Verfügungen keinen Raum für ungewünschte Auslegung lassen oder das Testament in Teilen oder gar völlig unwirksam wird, sollte fachmännischen Rat eines Anwalts oder Notars einholen. Wenn ein notarielles Testament in Sri Lanka errichtet wird, so ist es gültig, wenn es den sri lankischen Formvorschriften genügt (Art. 27 EUErbVO). Weiterführende Informationen enthält das beigefügte Merkblatt.

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