Entwicklungspolitische Zusammenarbeit

Deutschland ist nach Japan zweitgrößter bilateraler Geber für Sri Lanka. Die bisher akkumulierten Gesamtzusagen für Entwicklungszusammenarbeit belaufen sich auf über 1 Mrd. Euro, davon rund 40 Mio. Euro für 2003/2004. Die Auszahlungen betrugen im 1. Quartal 2006 rund 57 Mio. Euro.

 

Die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit mit Sri Lanka beschreibt pilothaft neue Felder der Zusammenarbeit und wirkt insbesondere im Bereich der Konflikttransformation. Das in der Vergangenheit breit gefächerte Projektportfolio wurde schrittweise auf die Schwerpunktbereiche „Nachhaltige Wirtschaftsförderung“ und „Armutsminderung und Konflikttransformation“ konzentriert. Durch unterschiedliche Projekte mit krisenrelevanten Komponenten hat Deutschland sowohl bei der Partnerseite als auch bei den anderen Gebern viel Vertrauen und Anerkennung erlangt.

 

Im Rahmen des Aufbauprogramms nach der Tsunamiflut haben sowohl die bilaterale deutsche Entwicklungszusammenarbeit als auch deutsche Nicht-Regierungs-Organisationen ihr Portfolio in Art und Umfang entsprechend angepasst. Neben den bisherigen Formen der Zusammenarbeit gehören kurz- und mittelfristige Soforthilfemaßnahmen und Wiederaufbauprogramme zum gegenwärtigen Spektrum der Unterstützung. Für die bilaterale öffentliche Tsunamihilfe wurden im Rahmen von Sonderverhandlungen mit Sri Lanka im Mai 2005 85 Mio. Euro zugesagt.

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